Der Auftakt eines Buches

Was der Vorspann bei einem Film ist, ist der Titelbogen bei einem Buch. Er soll Spannung erzeugen und neugierig machen. Er soll den Leser dazu verleiten weiterzulesen.

 

Der Umfang des Titelbogens ist folgender:

 

Seite 1: Der Schmutztitel

Der Schmutztitel soll zum Haupttitel überleiten und diesen schützen.  Der Schmutztitel beinhaltet den Titel des Buches, den Verfasser, optional auch das Signet des Verlages. Die Rückseite des Schmutztitels (also Seite 2) bleibt leer, man nenn dies: Vakatseite.

 

Seite 3: Der Haupttitel

Der Haupttitel ist die wichtigste Seite innerhalb des Titelbogens. Der Haupttitel beinhaltet den Titel des Buches, Untertitel, Verfasser, den Verlag mit dem Erscheinungsjahr.

 

Seite 4: Impressum

Das Impressum ist auf der Rückseite des Haupttitels. Es enthält Angaben zum Verlag, zum Beispiel: Druckerei, Illustratoren, sonstige Hersteller, Übersetzung, Nachdruck, Copyright.

Der Schriftgrad soll klein gewählt werden, meist wird eine 6 pt. Schrift verwendet.

 

Seite 5: Der Dedikationstitel

Der Dedikationstitel, auch der Widmungstitel genannt, kommt vor, wenn das Buch jemandem gewidmet wird. Der Dedikationstitel soll ebenso nicht aufdringlich sein, sondern dezent gehalten.

 

Seite 7: Vorwort

Das Vorwort ist eine Einleitung zum eigentlichen Text. Es wird der Schriftgrad der Grundschrift verwendet, meist in kursiv gesetzt. Geht das Vorwort nur über eine Seite bleibt die Rückseite leer (Vakatseite).

 

Seite 9: Inhaltsverzeichnis

Das Inhaltsverzeichnis kann vor oder nach dem Vorwort stehen, Seite 7 und 9 können also auch vertauscht sein. Ebenso kann das Inhaltsverzeichnis erst am Ende des Buches sein, in diesem Fall wird auf dieser Seite meist ein Verweis dorthin gemacht.

 

Prinzipiell ist zum Titelbogen noch zu sagen:

Bei Taschenbüchern und sonstigen Druckwerken kleineren Umfanges kann der Titelbogen in "abgespeckter" Version zum Einsatz kommen, aus Gründen der Wirtschaftlichkeit.

Schriftart und typographische Gestaltung sollen passend zum Inhalt sein, und sich durch das ganze Werk hindurch gleich durchziehen.

Es gibt bei der Titelei keine Schlusspunkte (außer beim Vorwort).