Rechtlich noch nicht ganz geklärt ist die Herkuft des VW-Logos, behauptet doch ein Tiroler Ex-Grafiker, dass er an der Urheberschaft des VW-Logos beteiligt sei.

Der inzwischen 86-jährige Nikolai Borg geht in dieser Sache gegen den Konzern VW AG vor. Sein Anliegen ist es, zu beweisen, dass er bei den Entwürfen mitgewirkt hat.

Herr Borg war damals ein junger Grafiker. Er erhielt Anfang 1939 einen ungewöhnlich guten Auftrag: Er sollte das Logo kreieren für die Volkswagenwerke in Fallersleben (heute: Wolfsburg).

Er lieferte 9 Entwürfe ab, 2 davon enthielten ein "W" mit einem darüber gestelltem "V". Borg wurde noch 1939 in die Wehrmacht einberufen, er bekam im November 1939 die Entwürfe zurück, mit einem Brief der besagte, dass die Logoentwicklung bis zum Endsieg des Krieges zurückgestellt wird.

Gesehen hat Borg dann 1942 das Logo wie es auf seine Entwürfe aufbauend schon eine Radkappe eines Wagens zierte. Die Existenz dieses Zurückstellungsschreibens wird heute dementiert, doch versucht Borg im Prozess mittels zweier Zeugen die Existenz des Briefes zu beweisen.

Dieser Rechtsstreit rund um die Herkunft des VW-Logos wird sich noch hinziehen.


VW-Logo (3D-Effekt)
VW-Logo

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