Kurzzusammenfassung der Eigenschaften:

meist gleiche Strichstärke, Serifen rechtwinklig und enden rechteckig, serifen bisschen schwächer als Grundstrich

 

Gruppe 5: Die serifenbetonte Linear-Antiqua:

Die nun folgenden Schriftgruppen (Gruppen 5-11) werden nicht mehr nach Stilepochen eingeteilt, sonder primär nach ihren Formmerkmalen.

Die serifenbetonte Linear-Antiqua hat Auszeichnungsformen aus der Mitte des 19. Jahrhunderts als Vorbild. Ein Form-Merkmal ist die einheitliche Dicke von Grundstrich und Verbindungsstrichen.

Die serifenbetonte LInear-Antiqua hat kräftige, betonte, waagrecht angesetzte Serifen. Nach der Form der Serifen und gemäß der Enstehungszeit gibt es 5 Unterkategorien:

  • Egyptienne: kräftige Serifen, ohne Kehlung

    Clarendon: leicht gekehlte, weniger kräftige Serifen

    Italienne: zu den Schäften überhöht, mit u. ohne Kehlung

    Latin: keilförmige Dreiecke

    Tuscan: gespaltene, verzierte Serifen

 

Schriftbeispiele zur serifenbetonten Linear-Antiqua:

  • Memphis

    Rockwell

    Excelsior

    Clarendon

    Egyptian

    Figaro

 

Serifenbetonte Linear-Antiqua: Egyptienne

Buchtipp

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