Die Serifen sind die geschwungenen, je nach Schrift auch rechteckigen Enden der Striche. Deshalb werden sie auch Endstriche genannt.

Je nach Schrift (Einteilung der Schriften unter anderem nach Art der Serifen, mehr dazu im nächsten Kapitel: 3. Schriftklassifikation) sind die Serifen leicht ausgebildet, sehr startk ausgebildet oder auch serifenlos.

Serifen verschiedener Antiqua-Schriften:

 

  • 1  Die Kehlung der Serifen ist rund, die Serifen sind gebogen oder sind gerade. Die Strichstärken sind sehr unterschiedlich. Solche Serifen gehören zu Schriften der Kategorie 1 bis 3, also zu den Renaissance-Antiquas oder der Barock-Antiqa.

    2  Die Serifen sind feine Haarstriche. Die Strickstärkenunterschiede sind sehr groß. Dicke Stämme, feine Querstriche. Diese Serifen gehören zu Schriften der Gruppe 4, der klassizistischen Antiquas.

    3  Es gibt praktisch keine Strichstärkenunterschiede. Die Serifen sind sehr ausgeprägt. Es kann sogar sein, dass die Serifen dicker sind als der Schaft. Diese Serifen können mit oder ohne Kehlung sein, oder auch dreieckig. Diese Serifen gehören zu Schriften der Gruppe 5, den serifenbetonten Linear-Antiquas.

 

Weitere Beispiele von Schriften mit Serifen:

 

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