Prinzipiell stellt sich beim Logodesign natürlich die Frage, ob ein Logo im CMYK-Farbraum erstellt wird, oder aus Sonderfarben (z.B. Pantone) aufgebaut wird. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile.

Wenn vom Kunden nicht explizit der Wunsch bzw. die Vorgabe für einen dieser Farbräume kommt, dann empfiehlt es sich, dem Kunden die Vor- und Nachteile der beiden Varianten näher zu bringen.

Bei Sonderfarben gilt:

  • Schöne, satte Farben, nicht gerastert

    Farbtöne die im CMYK nicht so leuchtend möglich wären, z.B. Orangetöne

    Gold und Silber

    2-färbiges Logo als CMYK meist mind. 3 Farbwerke nötig

    Bei Geschäftsdrucksachen: Oft weniger Druckfarben nötig -> auf kleinerer Maschine druckbar

    Oft teurer, wenn CMYK mitgedruckt werden müssen, dann sind mehr als 4 Druckwerke nötig

Für den CMYK-Farbraum gilt:

  • Bei Drucksorten keine extra Farbwerke mit Sonderfarben nötig

    Wenn ein Sonderfarben-Logo als CMYK gedruckt wird gibt es meist Farbabweichungen

    Bei farbiger Schrift durch Aufrasterung ausgefranste Ränder

Wie man sieht, spräche einiges für die Verwendung von Sonderfarben in Logos, jedoch der erhebliche Nachteil der Mehrkosten durch ein zusätzlich benötigtes Farbwerk in Druckmaschinen spricht sehr dagegen.

Aus diesem Grund werden Logos meist in 3 Varianten erstellt:

Eine Version aus Sonderfarben, eine in CMYK-Prozessfarben umgewandelte Logoversion und eine Version in Graustufen bzw. in Schwarz/Weiss.

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Buchtipp: Logodesign Mdernism
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