Man hatte das Problem dass Farben durch ein Referenzsystem bestimmt wurden, und sich alle Farben auf dieses Referenzmuster bezogen.

Doch der Zahn der Zeit nagt auch an solchen Referenzmustern, und so machte man sich daran, ein System zu entwickeln, sodass solche Farbmuster nicht mehr gebraucht werden.

Es wurde von der "Commision International de l'Eclairage" (CIE) der Auftrag übernommen, ein solches System zu entwickeln. Erste Ergebnisse lagen 1931 vor, ein farbmetrisches Modell, die CIE-Normfarbtafel genannt.

Das System ist heute noch eines der häufigsten verwendeten Farbordnungssysteme.

Das CIE-Farbsystem beruht auf mathematischen Berechnungen, es wurde durch Testreihen ein "Normalbeobachter" definiert. Dieser Normalbeobachter entsprach dem durchschnittlichen Farbempfinden der Menschen.

CIE kommt mit x und y-Wert aus, der sich aus den Normfarbwerten X,Y und Z berechnet (statt R, G, B).

Das CIE-Diagramm sieht aus wie eine Schuhsohle oder auch wie eine Zunge. Die Spektralfarben liegen an den Rändern der Fläche. Der Unbunt-Punkt (Weiss) liegt bei den Koordinaten x=0,33 und y=0,33.

 

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